Am Sonntagnachmittag ist der Tabellenführer der 2. Bundesliga Nord in der Beverhalle zu Gast: Um 16.00 Uhr treffen unsere Damen auf den SC Union Emlichheim, die Mannschaft von Trainerlegende Axel Büring.
Allzu gern würden unsere Damen Tabellenplatz 7, den sie am vergangenen Wochenende eroberten, zum Rückrundenauftakt verteidigen. Leichte Aufgaben gibt es in der Liga sowieso nicht, aber diese gehört sicherlich zu den schwersten. Denn der SCU bestimmt seit nunmehr eineinhalb Jahren das Niveau der Staffel. In der vergangenen Saison gelang dem Team das Kunststück, ohne einen einzigen Punktverlust Meister zu werden. In dieser Saison scheint Emlichheim nicht mehr ganz so unantastbar zu sein. Bereits zweimal mussten sie in einen Tie-Break einwilligen und in Schwerin gab es Mitte Dezember nach 35 Siegen in Serie die erste Niederlage. Dennoch grüßt die Mannschaft wieder von der Tabellenspitze, wenn auch deutlich knapper als beim letzten Auftritt in der Beverhalle vor rund einem Jahr.
"Spielerisch sind es die schwersten Begegnungen, mental die leichtesten", schätzt BSV-Trainer Dominik die Ausgangslage ein. "Unser Ziel ist es, über die Lockerheit, ohne Siegesdruck aufspielen zu können, an unsere Leistungsgrenze zu kommen - ja, sie vielleicht sogar ein bisschen weiter zu schieben. Was wir damit erreichen können, werden wir dann sehen."
Der Kader sollte wie am letzten Wochenende gegen Cloppenburg wieder mit 12 Spielerinnen besetzt sein. Zwar trübte die ein oder andere Erkältung die Trainingsbeteiligung, doch am Sonntag dürften alle soweit fit sein, dass sie sich gegen den Top-Meisterschaftsfavoriten voll reinhauen können. Und der 3:0-Erfolg zum Jahresauftakt hat die Lust auf das Volleyballjahr 2026 weiter angefacht.

"Einigkeit" (Foto: Sven Fels)
"Für die Zuschauer wird es auf jeden Fall ein attraktives Match. Spielanlage, Athletik, Härte und Tempo bei Emlichheim sind allein schon ein Grund, sich das Match anzusehen. Und wenn es uns gelingt, Widerstand zu bieten und für etwas Spannung zu sorgen, kann es beste Unterhaltung werden!", verspricht Dominik.
Wer nicht live vor Ort dabei sein kann, wird wie gewohnt durch den Dyn-Livestream und den VBL-Ticker ins Bild gesetzt.
Auf geht's, BSV!




