Die Zweitligadamen laden am Samstagabend zum zweiten Heimspiel der noch jungen Saison. Dann geht es gegen Liganeuling Grün-Weiß Eimsbüttel. Anpfiff ist - wie samstags immer - um 19.00 Uhr.
Der Aufsteiger aus Hamburg kann sicherlich zufrieden auf den Saisonstart blicken. Zwei von drei Begegnungen konnten die Eimsbüttlerinnen für sich entscheiden. Zwar gab es vor Wochenfrist im ersten Heimspiel eine klare 0:3-Niederlage gegen den TV Hörde (dem neuen Verein von Ex-BSV-Libera Franzi Seidel). Tags drauf jedoch wurde der VCO Münster im Teil 2 des Doppelheimspieltages mit 3:1 bezwungen und zum Saisonauftakt hatten die Schützlinge von Trainer Holger Schlawitz beim VC Osnabrück knapp mit 3:2 die Oberhand behalten.
Für den BSV sind die Hanseatinnen ein gänzlich unbeschriebenes Blatt, noch nie hatten unsere Damen mit diesem Team zu tun. Wohl gab es in der Saison 22/23 Duelle mit einer Eimsbüttler Mannschaft, das war allerdings der "Lokalrivale" ETV gewesen, der in der Saison danach in die neu geschaffene 2. Liga Pro hochgegangen war und inzwischen in der 1. Bundesliga rangiert. Die Grün-Weißen kommen dagegen frisch aus der Dritten Liga Nord, sind dort in der vergangenen Spielzeit mit acht Punkten Vorsprung Meister geworden.
BSV-Trainer Dominik hat sich zumindest Videos der ersten Eimsbüttler Partien angesehen: "Die Mannschaft wirkt gut abgestimmt und eingespielt. Sie hat offenkundig den Rückenwind aus der Meistersaison mitgenommen." Es ist die erste Begegnung, zu der unsere Damen eine Videovorbereitung bekommen haben, gegen Bonn und Sorpesee lagen im Scoutingportal der VBL noch keine Spielmitschnitte vor. Ob sein Team von den Infos profitieren kann, vermag der Coach noch nicht einzuschätzen. "Wir haben den Fokus im Moment eigentlich noch mehr auf unserer eigenen Performance, aber mit der Zeit sollen die Spielerinnen schon damit vertraut werden, auch eine Vorstellung von der Spielweise des Gegners mit ins Match zu nehmen. Damit haben wir jetzt angefangen."
Das war am Dienstagabend vor dem Training gewesen. Als Co-Trainerin Andrea zum Meeting eintraf, war erstmal großer Jubel ausgebrochen. Sie war in der vorangegangenen Woche als Teammanagerin mit der deutschen Polizeiauswahl der Männer bei der EM in Bulgarien gewesen und hatte sich dort über den Gewinn der Goldmedaille freuen dürfen.

Wenn sich der BSV am Samstagabend zum zweiten Mal dem eigenen Anhang präsentiert, sind alle 14 Spielerinnen des Kaders an Bord und tragen diesmal auch alle die richtigen Namen auf den Trikots, denn die neuen Jerseys sind da und werden eingeweiht. Als einzige personelle Einschränkung ist zu vermelden, dass Kapitänin Kathrin Pasel auch diesmal nur für Kurzeinsätze zur Verfügung steht. "Aber vielleicht kann sie Samstag auch mal vorn am Netz durchrotieren, nachdem wir sie in Sundern nur im Hinterfeld eingewechselt haben. Da müssen wir den Samstag abwarten, wie sich die Belastungen unter der Woche ausgewirkt haben", gibt der Coach einen Einblick in Kathrins Reha-Prozess.
Szene aus dem ersten Heimspiel: Melina mit einem Tip gegen den Bonner Block
(Foto: Dieter Hollmann)
Ob mit oder ohne Kapitänin am Netz: Vor eigenem Publikum werden unsere Damen alles daran setzen, den ersten Saisonsieg zu feiern. Die Stimmung der Beverhallentribüne kann dafür sicherlich eine wertvolle Unterstützung sein!
Wer die Partie nicht live vor Ort verfolgen kann, wird durch den Livestream auf Dyn-Volleyball oder über den VBL-Ticker auf dem Laufenden gehalten.
Auf geht's, BSV!




