Zum 17. Mal fand in der letzten Ferienwoche wieder das traditionelle Sommercamp der JugendvolleyballerInnen statt.  Die TeilnehmerInnen kamen querbeet aus allen Altersgruppen - von U12 bis U20.

63 Kinder und Jugendliche VolleyballerInnen und 12 TrainerInnen (unter ihnen auch vier Spielerinnen unseres Zweitligateams) nahmen vom Sonntagnachmittag bis Samstagabend die Beverhalle in Besitz und verbrachten - aufgeteilt in zwei Gruppen - einige unbeschwerte Tage mit ihrem Lieblingshobby und dem Gefühl, zu einer großen Gemeinschaft zu gehören.

Hinzu kam ein neunköpfiges "Küchenteam", das sich die Morgen- und Abendschichten aufteilte, wenn die Sommercamper, fast durchgehend neben ihren Zelten hinter der Halle, Frühstück und Abendbrot einnahmen. Mit im Küchenteam: Sven Schopenhauer, der aktuell von seinem Arbeitgeber freigestellt einen "Find-your-purpose"-Monat einlegt und sich ehrenamtlich beim BSV engagiert, u.a. um tatkräftig und stets bestgelaunt seine Hilfe bei der Durchführung des Sommercamps einzubringen. Eine tolle Unterstützung - ganz, ganz lieben Dank dafür, Sven!
Mittags ging es ins Seniorenzentrum St. Anna, dass die Camper wieder einmal zur warmen Mahlzeit des Tages eingeladen hatte - auch dafür sagen wir ganz herzlich Danke!
Schließlich gilt auch ein besonderer Dank an die Gemeinde Ostbevern, die uns ihr Schmuckstück Beverhalle wieder für eine Woche überlassen hat! Obwohl das Foyer seit Kurzem für die Mahlzeiten der OGS der Franz-von-Assisi-Schule benötigt wird, setzte man lieber auf ein "Enger-zusammenrücken" der Beteiligten als die Hallennutzung durch das Sommercamp auszusetzen. Vielen Dank dafür!
Das Programm des Camps bestand wieder aus bewährten Zutaten: viel Training in den Mannschaften der kommenden Saison (vormittags und nachmittags), umrahmt von Einstiegs- und Abschlussturnieren , u.a. dem großen gemeinsamen Turnier aller 63 CampteilnehmerInnen am Mittwochnachmittag. Abends gab es Singerunden, Lager-Kino oder das "BSV-DNA-Memory-Turnier", bei dem sich die Teilnehmenden spielerisch mit dem Leitbild der Volleyballabteilung auseinandersetzten.


Doch auch das ein oder andere neue Element erhielt Einzug ins Campleben. So führte Laura Schlautmann aus dem TrainerInnenteam eine (nicht ganz ernst gemeinte) Studie zur Wirkung des Morgensports vor dem Frühstück durch. Zu verschiedenen Tageszeitpunkten gaben die jungen SportlerInnen per QR-Code ihre Selbsteinschätzung zu Items wie Energielevel, Müdigkeit oder Glücklichsein ab. In der Auswertung wurden ein Tag mit dem traditionellen Morgenjogging und ein Tag mit einem alternativen Aktivierung in der Halle verglichen. Das "eindeutige" Ergebnis aus TrainerInnensicht: Morgenjogging ist die bessere Wahl, da die Teilnehmenden gleichermaßen energiegeladen und glücklich durch den Camptag kommen, abends aber signifikant müder sind (und sich deshalb früher in die Zelte verabschieden). Ob man das Ergebnis generalisieren kann oder ob es durch Störfaktoren verfälscht wurde, wird sicherlich im nächsten Camp überprüft werden. ;-) In die Camp-Geschichsbücher werden außerdem sicherlich auch die gewagten, aber totschicken Campshirts, der "käsige Michael", "Prinzessin Susi" und das viertelstündige Schlaf-Timeout tief in der Nacht zum Freitag eingehen, als ein Gewitter über Ostbevern zog und die Camper kurzzeitig ihre Zelte verlassen mussten.

Wir dürfen gespannt sein, was das nächste Jahr an Geschichten bringt, denn eins ist klar: Das Sommercamp hat in den 17 Jahren noch kein Stück seines Spirits und seiner Faszination verloren und dürfte auch im Sommer 2027 wieder gesetzt sein.