Nina Uhlenhake hat Mitte August ihre ersten Deutschen Beachmeisterschaften gespielt. Mit Partnerin Greta Kowallik vom VV Schwerte war sie bei der U16-Konkurrenz im bayerischen Lenggries am Start.

Die beiden hatten vor einem Monat bei den Westdeutschen Meisterschaften in Essen den Titel gewonnen und sich damit für die nationale Endrunde qualifiziert, zu der 32 Teams ganz in den Süden der Republik gereist waren. 

"Wir hatten etwas Pech mit einer guten Vorrundengruppe", berichtet das 14-jährige BSV-Talent. So unterlagen sie in ihrem Auftaktmatch gegen die Niedersächsischen Meisterinnen Kämper/Micheel mit 10:15 und 11:15, schafften aber durch einen klaren 2:0-Sieg (15:5, 15:11) gegen Ferring/Jakubovicoa aus Rheinland-Pfalz als Gruppendritte den Einzug in die Zwischenrunde, wo es gegen einen Gruppenzweiten um einen Platz unter den Top 16 ging. Hier mussten sie sich am Freitagabend den Baden-Württemberg-Meisterinnen und späteren Siebtplatzierten Ella Althoff und Laura Münch - letztere nicht verwandt oder verschwägert mit BSV-Trainer Dominik Münch - nach gewonnenem ersten Satz noch mit 1:2 geschlagen geben (15:10, 10:15, 10:15).

So ging es für Nina und Greta am Samstag in der Platzierungsrunde 17-20 weiter, wo sie erst einmal eine kleine Siegesserie starteten und sich mit Siegen gegen die Thüringischen Meisterinnen Rost/Schmidt (15:12, 8:15, 15:13), das Duo Agic/Bäzner aus BaWü (15:9, 15:12) und die Berlinerinnen Reddy/Reformat (11:15, 15:7, 15:12) bis ins Halbfinale des "Loser-Baumes" spielten. Dort kam aber am Sonntag die "Zeit der Revanche": Sowohl in der Vorschlussrunde gegen Agic/Bäzner (12:15, 11:15) als auch im Spiel um Platz 19 gegen Reddy/Reformat (12:15, 9:15) kam es zu erneuten Aufeinandertreffen mit Duos, die Nina und Greta zuvor schon geschlagen hatten, die aber diesmal die Oberhand behielten.

Damit beendeten die NRW-Meisterinnen ihre erste DM auf Platz 20. "Dafür, dass wir gar nicht zusammen trainiert haben und ich noch vorher im Urlaub war, sind wir auf jeden Fall zufrieden", bilanzierte Nina im Anschluss. Und Top 20 in Deutschland ist aller Ehren Wert - herzlichen Glückwunsch euch beiden!

Foto: Helmut Keiling

Die ersten vier Plätze der Meisterschaft gingen sämtlich an bayerische Teams, Deutsche Meisterinnen wurden Elena Faber und Lea Stöhr aus Dachau bzw. Straubing.

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