Die 1. Damen konnten an ihre starken Leistungen zum Jahresbeginn nur bedingt anknüpfen und verloren ihre Auswärtspartie beim Tabellenfünften, den TUSA City Girls Düsseldorf, glatt mit 0:3 (16:25, 15:25, 24:26).
Unsere Damen waren zuversichtlich und gut vorbereitet in die Partie gegen den starken Aufsteiger gegangen. Doch zwei Sätze lang wurden sie vom unangenehmen, variablen Aufschlagspiel der Gastgeberinnen ausgebremst. Zwar zeigte der BSV auch in den beiden Eingangssätzen durchaus gute Ansätze, der TUSA-Service jedoch sorgte für erhebliche Schwierigkeiten im Spielaufbau, durch die unsere Mannschaft im Angriff oft nicht den nötigen Druck aufbauen konnte, um die gut geordnete Düsseldorfer Abwehr zu überwinden. So geriet der BSV im Ersten zunächst mit 4:8 in Rückstand, glich wieder aus, um kurz darauf mit 9:16 ins Hintertreffen zu geraten. Nach einer Verkürzung von 11:18 auf 14:18 keimte Hoffnung beim BSV-Anhang auf, der in der Landeshauptstadt zahlen- und stimmungsmäßig bemerkenswert vertreten war. Doch die nächste Punktserie der City Girls zum 18:23 folgte prompt. In Durchgang 2 blieb der BSV bis knapp zur Satzmitte dran, dann wiederholte sich das Bild und über 11:14 und 12:20 zog Düsseldorf davon.
Kathrin im Angriff (Foto: dreimann.fotografie)
In der Satzpause zum Dritten mobilisierten unsere Damen alle Willensstärke, um dem bis dahin ernüchternden Nachmittag eine Wendung zu geben. Zwei energische Angriffe von Kapitänin Kathrin und gute Aufschläge von Mari brachten die erste BSV-Führung im Match und danach konnten unsere Damen endlich voll mitspielen und setzten sich über eine Aufschlagserie von Kathrin vor der Crunchtime auf 18:14 ab. Das Heimteam fightete zurück, glich auf 20:20 aus, doch über 24:22 erspielte sich der BSV zwei Satzbälle. Die sollten aber nicht reichen. Den ersten wehrte Düsseldorfs MVP Larissa Janssen nervenstark ab, danach wurden dem BSV im Angriff die Arme schwer und die Gastgeberinnen feierten ihr 3:0.
MVP beim BSV wurde erstmals Diagonalangreiferin Johanna Röckmann, die mit einigen Highlights in den ersten beiden Durchgängen unterstrichen hatte, dass sich der BSV für diesen Nachmittag einiges mehr vorgenommen hatte, als am Ende herausgesprungen war.




