• 6. Spieltag (15.12.2019):
    Die 4. Damen legten am Sonntag als Erste nach und gewannen ihre Partie in Westbevern gegen die SG Sendenhorst III ebenfalls mit 3:1 (21:25, 25:17, 25:17, 25:18). Hier der Bericht von Trainer Ronny: "Heute wartete die SG Sendenhorst III auf uns in den Hallen von Westbevern. Nach der deutlichen und schmerzhaften Niederlage am vergangenen Heimspieltag gegen Westbevern hatten wir unseren heutigen Gegner gegen Sassenberg pfeifen dürfen und schon mal einen Eindruck gewonnen. Fazit: Mit der SG Sendenhorst III wartet ein harter Brocken auf uns. Im ersten Satz deute sich jedoch sehr schnell an, dass etwas gehen könnte. Es ging hin und her und keine Mannschaft konnte sich so wirklich absetzten. Bis zum 20:20 war es ein offener Schlagabtausch und es wurde sich nichts geschenkt. Am Ende hieß es dann aber doch 21:25 für Sendenhorst. Kleine Umstellungen erfolgten und es ging in den zweiten Satz. Auch hier gestaltete sich der Beginn sehr ausgeglichen. Dann jedoch konnten wir uns absetzten und gingen mit 12:6 in Führung. Eine sehr konzentrierte und engagierte Mannschaft stand auf dem Feld, die die Dinge, die wir im ersten Satz noch nicht so gut gemacht und besprochen hatten, umsetzte. Dies schien Erfolg zu haben. Durch ein paar Annahmefehler und leichte Abstimmungsprobleme in der Abwehr wendete sich das Blatt allerdings. Bei 15:12 für Sendenhorst nahm ich eine Auszeit. Wir schworen uns auf den Endspurt im zweiten Satz ein und wollten diesen unbedingt holen. Bald hieß es 21:17 und ab da ließen wir nichts mehr anbrennen. Durch schlagkräftige Aufschläge von Alina, beendeten wir den Satz mit 25:17 für uns. Die Freude war groß und alle nahmen wahr, dass da heute wirklich was möglich war. Weil es unser Ziel ist es, dass alle spielen sollen, um weiter an Erfahrung und Spielpraxis zu sammeln, stellte ich wieder etwas um. Auch der dritte Satz sollte spannend werden. Gerade der Beginn zeigte, dass beide Mannschaften noch einmal alles versuchten, um hier als Sieger vom Platz zu gehen. So kam es, wie es kommen musste: Es ging hin und her bis 15:15, 17:17, dann kam unsere Zeit. Erneut konnten wir uns durch eine schöne Aufschlagserie von Lisa-Marie am Ende des Satzes absetzen und den Durchgang ebenfalls mit 25:17 für uns entscheiden. Doch nicht nur die Aufschläge, sondern auch eine engagierte Abwehr, eine tolle Kommunikation und mutige Angriffe sorgten dafür, dass wir hier die entscheidenden Punkte machen konnten. So ging es in den vierten Satz. Die Mannschaft war sich in der Satzpause einig, dass wir hier als Gewinner vom Platz gehen wollten und somit hieß es: „Never change an running system“. Das war das Motto für den vierten und hoffentlich letzten Satz. Trotz einer hektischen Startphase gingen wir schnell mit 6:3, 11:3 und 14:8 in Führung. Dann schlug die Stunde unserer Kleinsten. Durch irre gute Sprungaufschläge von Clara konnten wir uns bis 23:10 absetzen. Was war denn hier los?! Wahnsinn… Leider fühlten wir uns jetzt zu sicher und ein klein wenig Pech kam auch noch dazu. So sollte es noch einmal spannend werden, als Sendenhorst Punkt für Punkt näher kam (23:17). Letztlich konnte unsere Cara mit zwei sehr guten Aufschlägen das Spiel aber zu unseren Gunsten beenden (25:18).

    Dass wir gegen diesen guten Gegner tatsächlich einen Sieg geschafft haben, zeigt mir wieder, welches Potential in dieser bunt zusammengewürfelten Mannschaft steckt. Heute war es die engagierte Mannschaftsleistung, die uns diesen Erfolg eingebracht hat. Alle waren fokussiert und konzentriert. Ein toller Jahresabschluss mit einer tollen Mannschaftsleistung. Auch die mitgereisten Eltern waren von den Socken und freuten sich über ein tolles und ansehnliches Spiel ihrer Mädels. Auch hatten wir tolle Unterstützung von unserer Jette, die leider verletzungsbedingt für den Rest der Saison ausfallen wird. Danke Jette, dass du da warst und uns moralisch von außen angefeuert und unterstützt hast!"
    => Fotos von Ulrich Brunner

  • 5. Spieltag (23.11.2019):
    Die 4. Damen spielten am Samstagnachmittag in der Ambroisuhalle gegen SV Ems Westbevern II. Trainer Ronny über die 0:3-Niederlage im Ortsderby: "Es gab an diesem Spieltag zwei Premieren. Zum einen durfte ich aus dem Vollen schöpfen. Von 17 Mädels waren 16 da und ich musste eine Entscheidung treffen, wer an diesem Spieltag eingesetzt wird. Die zweite Premiere war, dass wir das erste Mal mit Libera spielten. Hoch motiviert gingen wir ins Derby. Anpfiff des 1.Satzes und direkt ein verschlagener Aufschlag. Dies war der Anfang vom Ende, denn wir verschliefen den Anfang des 1. Satzes völlig und so musste ich beim 4:7 die erste Auszeit nehmen, um an die Annahme zu erinnern und auch daran, dass wir langsam aber wach werden müssten. Ab aufs Feld und leider flogen uns die Aufschläge wieder um die Ohren und wenn wir diesen annehmen konnten, ließen wir uns relativ einfach von den gelegten Bällen der Westbeveranerinnen vernatzen. Beim 10:15 zweite Auszeit und auch hier versuchte ich, die Mädels wach zu rütteln und an die Kommunikation auf dem Feld zu erinnern, die so gut wie gar nicht stattfand. Durch sehr gute Aufschläge der Westbeveranerinnen war die Verunsicherung groß und es dauerte bis wir wieder Ordnung ins Spiel bekamen. Schnell stand es 13:18 und am Ende hieß es 17:25 im ersten Satz für Westbevern. Ich stellte ein wenig um und wechselte auf drei Positionen. Anpfiff zweiter Satz und es ging quasi wieder von vorne los. Uns flogen die Aufschläge nur so um die Ohren. Die Verunsicherung konnte einfach nicht abgestellt werden und wir lagen schnell 0:7 zurück. Auch unsere Libera konnte unsere Schwächen in der Annahme nicht richtig kompensieren. So entscheiden wir uns für einen 4er-Annahmeriegel und zumindest konnten wir dadurch den Aufschlag abwehren und waren auch mal dran. Letztlich aber waren es wieder die vielen gelegten Bälle unserer Gäste, die wir einfach nicht in den Griff bekamen, weil kaum Kommunikation auf dem Feld stattfand, gepaart mit der Verunsicherung und dann auch teilweise Pech im Angriff. Dennoch konnten wir uns zumindest auf 9:15 rankämpfen und ich nahm erneut eine Auszeit, um noch einmal auf unser Abwehrverhalten hinzuweisen. Doch auch im zweiten Durchgang ließen sich die Westbeveranerinnen die Butter nicht mehr vom Brot nehmen und so ging auch dieser Abschnitt mit 20:25 an unsere Nachbarn. Im dritten Satz wollten wir nun noch einmal einen Neuanfang wagen, alles bisher Gewesene vergessen und bei Null starten. Und tatsächlich.: Wir fanden sehr gut ins Spiel und es wurde, wie in den beiden vorherigen Sätzen auch, ein reines Aufschlagspiel. Bis zum 3:2 ging es hin und her, bis wir wieder am Aufschlag waren und endlich eine Serie setzen konnten. Wir zogen bis auf 14:2 davon, bis wir den Aufschlag wieder kurz abgeben mussten. So kam Westbevern auch mit einer kleinen Serie bis auf 14:8 ran. 18:10, 21:12 und bei 21:13 nahm ich eine taktische Auszeit um noch einmal ein paar kleine Hinweise für den Endspurt zu geben. Beim Stand von 23:16 kam dann die stärkste Aufschlagspielerin der Westbeveranerinnen zum Zug und es kam, wie es kommen musste. Verunsicherung machte sich breit und die Nervosität stieg. Ein Ball nach dem anderen flog uns erneut um die Ohren. Bei 23:20 die zweite Auszeit, um auch hier den Rhythmus der Gegnerin zu stören und das Team noch einmal einzuschwören und die letzten zwei Punkte erfolgreich zu holen. Aber am Ende hieß es dann 23:25 und 0:3 für Westbevern. Die Enttäuschung war sehr groß, denn wir haben es erneut nicht geschafft, die guten Trainingseinheiten für uns im Spiel um zusetzten. Spielerisch gesehen waren wir, denke ich, einen Hauch vor, aber das hilft nichts, wenn wir bei aufschlagstarken Gegenspielern die Annahme nicht hinbekommen. Trotz der Enttäuschung, das Derby verloren zu haben, lassen wir uns von unserer Mission in dieser Saison nicht abbringen. Wir wollen Spaß haben, Erfahrungen sammeln und weiter als Mannschaft zusammenwachsen. Die nächsten Trainingsinhalte sind klar, die Mädels weiterhin sehr motiviert. Also, packen wir‘s an."

  • 4. Spieltag (16.11.2019):
    Die 4. Damen traten am Samstag beim VfL Sassenberg an. Gegen die erfahreneren Sassenbergerinnen wollte unsere jungen Mädchen an diesem Nachmittag nicht sehr viel gelingen. Am Ende hieß es 0:3 (18:25, 14:25, 12:25) für die Gastgeberinnen. Trainer Ronny berichtet: "In Sassenberg gab es leider nichts zu holen, obwohl die Mädels zwei Sätze lang eine tolle und engagierte Leistung gezeigt haben. In den letzten vier Trainingseinheiten wurde der Schwerpunkt auf Annahme und Abwehr gelegt. Dies konnten die Mädels bei einer aufschlag- und angriffsstarken Mannschaft gut anwenden. Es waren schöne Fortschritte in diesem Bereich zu sehen. Auch im Angriff war man mutig und belohnte sich durch ein paar schöne Angriffspunkte. Auch unser Block konnte das ein oder andere Mal sehr erfolgreich agieren. Am Ende ging das Spiel allerdings verdient an Sassenberg. Was ich gestern besonders toll fand, dass sich die Mädels im ersten und zweiten Satz, trotz eines schon relativ großen Rückstand zurückkämpften und es phasenweise richtig spannend wurde. Wir bleiben dran."

  • 3. Spieltag (13.10.2019):
    Die 4. Damen bestritten in Sendenhorst gegen Tabellenführer Ahlener SG ihren 3. Spieltag und somit ihre erste „echte“ Herausforderung. Der erste Satz wurde von unseren jungen Damen furios - bei zwischenzeitlicher 17:5-Führung! – mit 25:17 gewonnen Auch im Zweiten startete der BSV wieder gut und führte 13:12, verlor dann aber ein bisschen den Faden und glaubte nicht mehr so richtig an den Erfolg. So wurde Satz 2 mit 20:25 abgegeben. Die Unsicherheit setzte sich auch im dritten Abschnitt fort und schnell lag Ostbevern mit 6:11 und 11:23 zurück. Die Auswechselungen im Satz kamen vielleicht zu spät, gestand Coach Ronny, und sorgten nicht mehr für einen Momentum-Wechsel zu Gunsten des BSV (12:25). Im vierten Satz konnten unsere Mädels das Spielgeschehen zunächst wieder gut mitgestalten, bis eine Ahlener Aufschlagserie die vermeintliche Vorentscheidung brachte (3:18). Die Blau-Weißen kämpften sich aber noch einmal auf 15:20 heran. Der Spitzenreiter unterband jedoch das Ostbeverner Aufbäumen rechtzeitig. Mit 17:25 gingen der Satz und damit auch das Spiel an Ahlen.
    Fazit von Ronny: „Ein tolles Spiel der experimentellen Spaßtruppe, wie wir uns scherzhaft nennen. Jede Spielerin kann sehr stolz sein auf das, was sie geleistet hat. Ich bin es auf jeden Fall wiedermal. Heute hat lediglich die Erfahrung über das Können gesiegt. Unsere jungen Mädels können aber bedenkenlos in der Liga mithalten.“

  • 2. Spieltag (28.09.2019):
    Die 4. Damen behielten beim Heimspiel in der Beverhalle gegen die Mixedmannschaft von Ortsnachbarn SV Ems Westbevern mit 3:1 (25:16, 10:25, 25:11, 25:16) die Oberhand. Über den zweiten Abschnitt wollte Trainer Ronny besser den Mantel des Schweigens hüllen, ansonsten jedoch waren unsere Kreisliga-Frischlinge "wieder erste Sahne" und Ronny entsprechend happy.

  • 1. Spieltag (22.09.2019):
    Die 4. Damen trafen in Neubeckum auf den gastgebenden TV. Mit 25:13, 25:17 und 25:19 gab es für unsere neuformierte Mannschaft, die weitestgehend ihren ersten Einsatz im Erwachsenenbereich hatte, gleich ein Erfolgserlebnis. "Alle 12 Spielerinn haben das richtig toll gemacht - bin megastolz auf die Girls", meldete Trainer Ronny.